Startseite
Aktuelles
LGS 2008
Geschichte
Wappen
Impressionen
Weinlehrpfad
Weingüter
Touristik
Vereine
Links
Gästebuch
Kontakt
Impressum



Der Weinlehrpfad

Chronik: Bingen-Büdesheim - am Fuße des Scharlachberg

"Wie die meisten Dörfer Rheinhessens war Büdesheim eine Heimsiedlung. Die Endung weist auf fränkischen Ursprung.

Buodo mag der Gründer gewesen sein, der als Grundherr am Südabhang des Rochusberges seinen Wohnsitz anlegte.

Als Entstehungszeit wird das 5. Jahrhundert angenommen.

In der Frankenzeit wurde in der Gemarkung bereits Wein angebaut. 779 n. Chr. schenkte Karl der Große dem Kloster Fulda mehrere Weinberge in Büdesheim, im Vertrag zu Verdun 843 n.Chr. erhielt Ludwig der Deutsche neben Bingen auch Büdesheim.

Im Jahre 983 kam Büdesheim unter die Oberhoheit des Erzbischofs von Mainz als Otto II dem hl. Willigis Bingen samt umliegenden Ortschaften schenkte. Rund 800 Jahre stand Büdesheim unter der Verwaltung der Mainzer Kurie bis es 1792 in die Hände der Franzosen fiel, die jedoch bald wieder vertrieben wurden.

Bei erneuten Versuchen die linke Rheinseite zu gewinnen, erhielten sie aber doch diesen Landstrich im Frieden von Campotormio. Büdesheim wurde eine Mairie im Departement Donnersberg für 17 Jahre, denn 1814 wurde Büdesheim wieder Deutsch und gehörte ab 1816 zum Großherzogtum Hessen.

Über 100 Jahre war Büdesheim eine selbstständige Landgemeinde, ehe es am 01.04.1929 nach Bingen eingemeindet wurde.

Während dieser Jahrhunderte lebten die Bürger des größten Binger Stadtteils fast ausschließlich von der Landwirtschaft und vom Weinbau.

Der geologische Aufbau der Gemarkung mit ihren vielfältigen Bodenarten und ihrer topographischen Lage bewirkten die vielgepriesene Güte der Büdesheimer Weine, die in den Weinlagen Scharlachberg, Schloßberg Schwätzerchen, Osterberg, Bubenstück, Schwarzenberg und Schelmenstück wachsen.

Der alte Ortskern zwischen der kath. Pfarrkirche und dem historischen Rathaus wird ringförmig von Neubaugebieten umschlossen. Wurden 1945 etwas mehr als 3000 Einwohner gezählt, so hat sich der Stadtteil Büdesheim 1998 auf mehr als 7500 Einwohner vergrößert.

Innerhalb der Stadt Bingen hat Büdesheim als Wohngemeinde einen besonderen Stellenwert.

Von diesem Weinwanderweg wird Ihnen die Umgebung in einzigartiger Form ins Auge fallen.

Der gehügelten fruchtbaren Landschaft Rheinhessens mit Wein, Obst, Gemüse und Ackerbau folgt das Auge dem Nahetal entlang bis nach Bad Kreuznach und man erblickt bei guter Fernsicht den Donnersberg, die höchste Erhebung der Pfalz.

Der nahe gelegene St.Jakobsberg mit dem Benediktinerkloster und der Wallfahrtskirche der 14 Nothelfer versperrt die weite Sicht in südöstlicher Richtung, dagegen wird in östlicher Richtung der Blick zum Rhein über Gau-Algesheim - Ingelheim bis vor die Tore der Landeshauptstadt Mainz frei.

Die wechselnde Szenerie der Schiffahrt, der Blick in den Rheingau oder in nördlicher Richtung zur St.Rochuskapelle und zum Niederwald mit Germania hoch über Rüdesheim erfreuen den Betrachter.

Achten Sie auch auf die Werke von Stefan George, der in Büdesheim geboren, zu den Deutschen Geistesgrößen zählt.

Wissenslücken um den Wein werden auf Rebsortenschildern und durch den Lehrweinberg geschlossen.

Wir wünschen Ihnen offene Augen für all das Schöne, was die Natur, aber auch die Menschen in dieser Region geschaffen haben.

Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne vom Fremdenverkehrsamt Bingen/Rhein
Tel: 06721 / 181 - 205"

Schautafel über Büdesheim

Quelle: Schautafel über Bingen-Büdesheim am Ende des Weinlehrpfades

Der Weinwanderweg wurde erstellt von den Vereinigten Weingütern Bingen-Büdesheim mit freundlicher Unterstützung durch die Jagdgenossenschaft Bingen-Büdesheim, der Stadt Bingen und dem Weinsenat.


nach oben nach oben

Impressionen


Das Weintor - Start des Weinlehrpfades
Blick auf Büdesheim
Blick auf Büdesheim
 
Der Schambes
Der Schambes
Die alte Pumpe
Die alte Pumpe
 
Infotafel Huxelrebe
Infotafel Huxelrebe
Marienkapellchen
Das Marienkapellchen
 
Weinlehrtafel
Eine Weinlehrtafel
Pfosten einer Weinlehrtafel
Der Pfosten einer Weinlehrtafel
 
Der Steinweg
Der alte Steinweg


nach oben nach oben